Aus dem systemischen Methodenkoffer ...
Ich kann niemanden etwas lehren.
Ich kann ihm nur helfen, es in
sich zu entwickeln.
Genogramm
Wo komme ich her?
Wer gehört alles zu meiner Familie, wer sind meine Vorfahren, was hat sie geprägt?
An welche Geschichten erinnere ich mich?
Welche „Regeln“ gibt es bei uns, welche Glaubenssätze gelten?
Welche Verstrickungen gibt es und wie beeinflussen diese mich in meinem Leben?
Mit Hilfe einer Art von Stammbaum werden verwandtschaftliche Zusammenhänge, besondere Bindungen und mögliche Konfliktlinien sichtbar gemacht.
Ambivalenzarbeit
Wie soll ich mich nur entscheiden?
Soll ich mich z.B. beruflich neu orientieren oder lieber am Bestehenden festhalten?
Welche Chancen und Risiken birgt das für mich?
Wie werde ich über meine Entscheidung nach einer Woche, einem Monat und einem Jahr denken? Was wird sie dann für mich bedeuten?
Entscheidungen haben mitunter eine Tragweite, die wir nicht abschätzen können. Sie in einem fein abgestimmten Prozess vorauszudenken und dann mit neuen Erkenntnissen anzugehen, ist Ziel dieser Methode.
(Familien-) Skulptur
Die US-amerikanische Psychotherapeutin Virginia Satir hat in den 1970er Jahren eine Methode entwickelt, mit der Beziehungen innerhalb von Familien oder anderen Systemen als eine Art dreidimensionales Bild dargestellt und für die Lösungsfindung „bespielt“ werden können. Der Skulptur wird also - wie in einem Rollenspiel - Leben eingehaucht und die Dynamiken im System werden in einem sicheren Raum erlebbar.
Dabei kommen entweder die realen Mitglieder des Systems in ihrer jeweiligen „Rolle“ zum Einsatz oder wir greifen auf Stellvertreter (z.B. Holzfiguren) zurück. In beiden Fällen wird der Einsatz der Methode umfassend vorbesprochen und anschließend auch reflektiert.
Zirkuläres Fragen
Frage an eine Mutter: „Was glauben Sie, wie fühlt sich Ihre Tochter, wenn Sie mit Ihrem Mann in ihrem Beisein streiten?“
Frage an einen Vater: „Welche Vorteile entstehen für Ihren Sohn, wenn Sie mit ihm überlegen, wie Sie seine Lehrerin für seine Schulprobleme sensibilisieren können?“
Frage an eine Verkaufsleitung: „Was glauben Sie, kann der zusätzliche Nutzen für Ihren Kunden sein, wenn Sie ihm eher zu Variante A des Produkts raten, als zu Variante B?“
Diese Beispiele für zirkuläre Fragen zeigen, worum es geht:
Es wird etwas um die Ecke gefragt. Dadurch ist die angesprochene Person aufgefordert, differenzierter nachzudenken, der zuvor vielleicht „getunnelte“ Blick auf das Problem öffnet sich und Lösungsräume tun sich auf.
Time Line
Sie sind sich sicher, dass Ihnen noch nie im Leben etwas wirklich gut gelungen ist? Dass Sie schon immer eher Pech als Glück gehabt haben? Sie sind unzufrieden mit Ihrer bisherigen Lebensleistung?
Dann schaue ich gerne mit Ihnen mit dieser Methode auf markante Stationen in ihrem Leben zurück und wir gehen Ihren bisherigen Weg miteinander ab. Lassen wir uns überraschen, welche „Schätze“ wir da finden … .
… und ganz viel mehr ...
Das ist eine kleine Auswahl an denkbaren Methoden aus dem reichhaltigen Repertoire systemischer Beratung und Therapie.
Da war noch nicht das Richtige für Sie dabei?
Dann entwickeln wir das Passende für Sie individuell aus der Situation heraus: Die Methoden sind überaus flexibel und Sie dürfen sicher sein, dass wir eine für Sie hilfreiche finden können.
Ziel der systemischen Methoden ist es, Zusammenhänge und Verstrickungen sichtbar zu machen, Ressourcen und Chancen aufzuzeigen, Lösungen zu entwickeln und Perspektiven zu denken.
Kurz: sie sind das Werkzeug, mit dem wir in der LÖsungsWErkstatt Prozesse anstoßen und vorantreiben können.